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Interessant wird es aber erst ab dem 1. Juli 2017. Dann treten nämlich die neuen Hinzuverdienstregelungen in Kraft und ab jetzt reden wir erst über eine echte Flexirente.
Denn ab dem 1. Juli 2017 darf neben einer vorgezogenen Altersrente deutlich mehr hinzuverdient werden und dieser Hinzuverdienst wirkt sich rentenerhöhend auf die spätere Regelaltersrente aus.
Die neue Regel kurz und knapp:
6300,- jährlicher Hinzuverdienst sind ohne Einfluss auf die Altersrente. Der auf den Monat heruntergerechnete Hinzuverdienst über 525,- (6300,- geteilt durch 12 Monate) wird zu 40% auf die Altersrente angerechnet.
Nun kommt eine neue Wortschöpfung, der Hinzuverdienstdeckel. Der wird individuell aus den in einem der letzten 15 Kalenderjahren vor Rentenbeginn erworbenen höchsten Entgeltpunkten ermittelt. Diesen Hinzuverdienstdeckel darf der Hinzuverdienst zuzüglich verbliebener Rente nicht überschreiten.
In vereinzelten Fällen kann schon vor dem ursprünglich geplantem Rentenbeginn, also noch während des bestehenden Arbeitsverhältnisses, eine teilweise oder auch volle Altersrente in Anspruch genommen werden.
Das klingt kompliziert?
Ist es auch
, aber dafür haben Sie ja mich.
Die daraus resultierenden Rentenberaterkosten sind:
gut investiertes Geld, denn Sie kommen auf optimalem Wege in Ihre abschlagsfreie Altersrente,
vorweggenommene Werbungskosten und nach § 22 EStG steuerlich absetzbar (BMF-Schreiben vom 16. Oktober 1997 IV B5 – S 2255-286/97).

Ferner ist zu beachten, dass Sie
zugleich wissen wie hoch Ihre erarbeitete Rente ist, die Sie von mir exakt berechnet bekommen,
so einen eventuellen fehlerhaften Rentenbescheid zielgerichtet vermeiden und ohne Stress Ihre Rente erwarten können.


"Rentner zu sein wäre ideal, wenn die Rente mit gutem Geld
einige Jahre früher beginnen würde."
Dr. Reinhard Buchheim



Abschlagfreie Altersrente nach 45 Jahren?
Schön wäre es, denn was zum 1. Juli 2014 als abschlagfreie Altersrente (Rente für besonders langjährig Versicherte) ab Vollendung des 63. Lebensjahres eingeführt wurde, erwies sich doch als eine echte Mogelpackung. Nur die Geburtsjahrgänge bis 1952 profitierten, wenn sie 45 Beitragsjahre voll hatten, von einem abschlagfreien Rentenzugang mit Vollendung des 63. Lebensjahres. Ab dem Geburtsjahrgang 1953 wurde der Rentenzugang für eine abschlagfreie Altersrente um zwei Monate angehoben und jeder Jahrgang später um weitere zwei Monate. Also Jahrgang 1954 um vier Monate, Jahrgang 1955 um sechs Monate usw. Ab dem Jahrgang 1964 kann also, trotz Vorliegen von 45 Beitragsjahren, erst mit Vollendung des 65. Lebensjahres eine abschlagfreie Altersrente in Anspruch genommen werden.
Natürlich kann bereits mit Vollendung des 63. Lebensjahres eine Altersrente in Anspruch genommen werden, wenn die Wartezeit von 35 Jahren erreicht wurde. Allerdings mit kräftigen Rentenabschlägen von 9,3% bis 14,4%. Und selbstverständlich können auch Schwerbehinderte mit einem GdB von mindestens 50 eine vorgezogene Altersrente in Anspruch nehmen.
Flexirente heißt das neue Zauberwort. Zum 1. Januar 2017 ist das Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben in Kraft getreten.
Was ist neu? Ab dem 1. Januar 2017 werden Arbeitsnehmer, die eine vorgezogene Altersvollrente beziehen, in der gesetzlichen Rentenversicherung voll beitragspflichtig. Das bedeutet, dass sich diese Rentenbeiträge erhöhend auf die spätere Regelaltersrente auswirken.

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